Revitaliesierung Bürogebäude Schyns Medizintechnik

Sanierung und Erweiterung des Bürogebäudes Schyns Medizintechnik Das bestehende Bürogebäude in Bad Ems, In den Forstwiesen, wurde mit einem WDVS und neuen Fenstern energetisch saniert. Zur Verbesserung der Struktur des schmalen Bürogebäudes wurde das Dachgeschoss mit einer Metallffassde verkleidet. Der schmale Schenkel des in einem L - Winkel konstruierten Gebäudes erhielt als markanten Abschluß eine auskragende Metall- Glaskonstruktion die, mit Resopal verkleidet, zum repräsentativen Besprechungs/Chefbüro wird. Optisch wird die Aufstockung auch in der Nacht durch eine LED - Beleucht hervorgehoben, die die Rückwand des Gebäudes in der Farbe des Firmenlogos anstrahlt.
Die Aufstockung des neuen Geschosses konnte aus statischen Gründe nicht in massiver Bauweise ausgeführt werden. Aus diesem Grund wurde eine Stahlrahmenkonstruktion als Tragwerk eingesetzt. Die Konstruktion übernimmt hier nicht nur die tragende Funktion, sondern ist zugleich gliederndes und optisches abschließendes Element . Das Stahlrahmensystem besteht aus IPE-Profilen, die mittels Schraubverbindungen zusammengefügt sind. Die durchlaufenden Deckenträger werden durch Stützen aus Quadratrohrprofilen gestützt. Die Aussteifung der Gesamtkonstruktion erfolgt über die Anbindung an den massiven Treppenhauskern sowie über Portale, die in drei Feldern in die Außenwand gestellt wurden. Die Lastabtragung in die vorhandene Konstruktion erfolgt über die vorh. Außenwände des massiven
Die nicht tragende Außenwandkonstruktion wurde in Glaselementen errichtet und teileweise mit Resopalpanelen verkleidet. Die Wandkonstruktion aus Stahlleichtprofilen zur Nachbarbebauung, erhielt eine 160 mm dicken Dämmung aus Mineralwolle, mit Dampfsperre und einer Beplankung aus feuerfesten Promatplatten sowie einer zusätzlichen 40 mm dicken aussenliegenden Dämmung aus Mineralwolle (teilweise verputzt bzw. mit Resopalplatten verkleidet) ermöglicht einen besseren Dämmwert als eine Massivkonstruktion bei gleicher Wandstärke und geringerem Gesamtgewicht der Wand. Die vorgehängte hinterlüftete Aluminiumfassade der Bürofassade besteht aus farbbeschichteten großformatigen 2,0 mm dicken Alukassetten. Aus konstruktiven und gestalterischen Gründen wurde die Außenwandkonstruktion und Fassade um die Stärke der bestehenden Attika gegenüber der Bestandsfassade zurückgesetzt.
Zur Betonung der Horizontalen im Bereich der Aufstockung, wurden die Fenster mit einem gegenüber der restlichen Fassade vorspringenden und farblich abgesetzten Rahmen aus gekanteten Blechen eingefasst. Hierdurch erscheinen die Fenster optisch als Gesamtfensterband. Der außenliegende Sonnenschutz aus Raffstors wurde in die Rahmenkonstruktion integriert.